Derart kunstvoll werden wir in unserer letzten afrikanischen Unterkunft empfangen.
2016-2017: Kuba-Mexiko-Belize-Guatemala-El Salvador-Honduras-Nicaragua-Costa Rica-Panama 2017-2018: Südamerika: Ecuador-Peru-Bolivien-Argentinien-Paraguay-Uruguay-Brasilien 2019: Osteuropa: Rumänien-Moldawien-Ukraine-Polen 2020: Ostafrika: Kenia-Tansania-Malawi-Sambia 2022: USA-Kanada 2023: Sizilien-Rom; Drauradweg-Wien. 2023 Asien: Vietnam-Laos-Kambodscha-Thailand-Malaysia-Singapur 2024-2025: Australien-Neuseeland
Mittwoch, 21. Januar 2026
21.1.2026 11.Tag: Per Rad zum Fährhafen
Nach einem fürstlichen Frühstück können wir für die letzten 50 km endlich noch mal die Räder nehmen. Die hügelige Küstenstraße führt nach Tanger Med, dem Fähr- und Container Hafen.
Dienstag, 20. Januar 2026
20.1.2026 10.Tag: Tanger - endlich am Mittelmeer
Gut, dass die Fahrt nach Tanger die letzte Busfahrt in Afrika war: es ist kalt hier im Norden und die Heizung ist kaputt, es zieht und regnet, auch im Bus, da die Dachfenster undicht sind. Es muss überhaupt viel geregnet haben, da immer wieder Land überschwemmt ist. Die lange Zeit der Taxi - und Busfahrten ist geschafft, zur Fähre geht's per Rad..
Wenn man von Süden kommt, wirkt Tanger sehr europäisch. Eine kleine Radtour zeigt uns phönizische Grabstätten, den Blick nach Spanien, die Kasbah, eine große Fußgängerzone mit vielen Touristen, eine lange belebte Promenade am Mittelmeerstrand, schöne Parks und führt zum Malabata Guest House, der schönsten Unterkunft von allen.
Montag, 19. Januar 2026
19.1.2026 9.Tag: bis Casablanca
Nach 18 h guter Busfahrt sind wir um 10.15 in Agadir. 1,5 Std später sitzen wir im Bus nach Casablanca., bis 19.00.
Busfahren ist ganz anders, irgendwie wie Fernsehen. Die Landschaft läuft vorbei, wir sehen das gleiche Gebirge, die gleiche Wüste, aber wir erleben sie nicht. Freiheit, Spontaneität, Spannung, Abenteuer, Erfahrung, Begegnung... all das, was Radtouren ausmacht, fehlt im Bus und Auto. Die Fahrt ist so ermüdend, man hat keinen Bezug zum Gesehenen. Dass der Unterschied so krass ist, überrascht uns.
18.1.2026 8.Tag: Von Dakhla Richtung Agadir
Lange schlafen, Gottesdienst in der kath. Eglise Our Lady of Mount Carmel, Picknick im Park, Vogelmarkt, Strandspaziergang am Atlantik - der Tag fühlt sich ganz fremd an, wie Urlaub.
Samstag, 17. Januar 2026
17.1.2026 7.Tag: Von Mauretanien bis Dakhla
Wir sind tatsächlich die ersten, die um 8.00 den Ausreisestempel bekommen. Nach ca vier Passkontrollen und einem Stempel von marokkanischen Beamten haben wir die 6. Innerafrikanische Grenze hinter uns. Der Supratours Bus fährt erst 16.30-21.45 nach Dakhla, Nachts ankommen wollen wir nicht, daher fährt uns ein Auto die nächsten 380 km. Nur zwei Sitze, aber genug Platz für Räder, Taschen und eine Frau.
In Marokko ist das Französisch wieder verständlich und es gibt geordnete Strukturen. So können wir Tickets kaufen für morgen,16.00 nach Agadir. Dann gibt's ein Zimmer mit Dusche und Toilette und sauber - welche Wohltaten!
16.1.2026 6.Tag: Zur mauretanischen Grenze
Weiter geht's am frühen Morgen mit einem recht ordentlichen Bus.Nach 2 km! die erste Haltestelle, 40 min! Pause, aber immerhin abwechslungsreich.
Die junge Dame verkauft vor unserem Fenster gefüllte Baguettes und hat viel zu tun.
Nach weiteren 4 km der nächste Stopp. Alle kaufen Wasser und Kekse, + 20 min, dann geht's aber zügig mit wenigen Stopps fast bis zur Grenze. Die 9 km radeln wir gegen heftigen NO Wind mit viel Sand. Dann folgen zwei Stunden mit dem bekannten Gedrängel, dauernd werden Menschen oder Pässe vor gelassen, vermutlich die mit Geldscheinen im Pass. Als wir endlich reingerufen werden, erklärt der Beamte, dass die marokkanische Seite jetzt schließt und wir zu unserer Sicherheit hier übernachten sollen. Den Stempel verheißt er für morgen 8 Uhr. Wir haben die Wahl zwischen Zelten auf sandiger stürmischer Müllhalde, einem miesen "Zimmer" für 26€ oder unsere Matten und Schlafsäcke im Haus auf dem Boden, 10€. Variante 3 scheint die sauberste zu sein.
Es gibt kein Licht, später dann genau eine Glühbirne, kein fließendes Wasser, auf Nachfrage dann einen Eimer, keine Steckdose, aber immerhin Stuck an der Decke.
Donnerstag, 15. Januar 2026
15.1.2026 5. Tag: bis Nouakchott
Der Tag beginnt wie so oft wunderschön.
Dann der Blick auf's Smartphone: Man bietet Treppenlift, Beerdigungsversicherung, Hörtest... Ob das wohl aufhört, wenn ich mal mit einem Link zum Blog antworte?
Nach 12 km Piste endet der Nationalpark. Der Wachposten ruft uns ein Taxi für die 35 km zur Hauptstraße. Auch dort kein Bus nach Nouakchott, also 7er Taxi für die 150 km. Zum Glück haben die anderen weniger Gepäck.
Abonnieren
Posts (Atom)