In Marokko ist das Französisch wieder verständlich und es gibt geordnete Strukturen. So können wir Tickets kaufen für morgen,16.00 nach Agadir. Dann gibt's ein Zimmer mit Dusche und Toilette und sauber - welche Wohltaten!
2016-2017: Kuba-Mexiko-Belize-Guatemala-El Salvador-Honduras-Nicaragua-Costa Rica-Panama 2017-2018: Südamerika: Ecuador-Peru-Bolivien-Argentinien-Paraguay-Uruguay-Brasilien 2019: Osteuropa: Rumänien-Moldawien-Ukraine-Polen 2020: Ostafrika: Kenia-Tansania-Malawi-Sambia 2022: USA-Kanada 2023: Sizilien-Rom; Drauradweg-Wien. 2023 Asien: Vietnam-Laos-Kambodscha-Thailand-Malaysia-Singapur 2024-2025: Australien-Neuseeland
Samstag, 17. Januar 2026
17.1.2026 7.Tag: Von Mauretanien bis Dakhla
Wir sind tatsächlich die ersten, die um 8.00 den Ausreisestempel bekommen. Nach ca vier Passkontrollen und einem Stempel von marokkanischen Beamten haben wir die 6. Innerafrikanische Grenze hinter uns. Der Supratours Bus fährt erst 16.30-21.45 nach Dakhla, Nachts ankommen wollen wir nicht, daher fährt uns ein Auto die nächsten 380 km. Nur zwei Sitze, aber genug Platz für Räder, Taschen und eine Frau.
16.1.2026 6.Tag: Zur mauretanischen Grenze
Weiter geht's am frühen Morgen mit einem recht ordentlichen Bus.Nach 2 km! die erste Haltestelle, 40 min! Pause, aber immerhin abwechslungsreich.
Die junge Dame verkauft vor unserem Fenster gefüllte Baguettes und hat viel zu tun.
Nach weiteren 4 km der nächste Stopp. Alle kaufen Wasser und Kekse, + 20 min, dann geht's aber zügig mit wenigen Stopps fast bis zur Grenze. Die 9 km radeln wir gegen heftigen NO Wind mit viel Sand. Dann folgen zwei Stunden mit dem bekannten Gedrängel, dauernd werden Menschen oder Pässe vor gelassen, vermutlich die mit Geldscheinen im Pass. Als wir endlich reingerufen werden, erklärt der Beamte, dass die marokkanische Seite jetzt schließt und wir zu unserer Sicherheit hier übernachten sollen. Den Stempel verheißt er für morgen 8 Uhr. Wir haben die Wahl zwischen Zelten auf sandiger stürmischer Müllhalde, einem miesen "Zimmer" für 26€ oder unsere Matten und Schlafsäcke im Haus auf dem Boden, 10€. Variante 3 scheint die sauberste zu sein.
Es gibt kein Licht, später dann genau eine Glühbirne, kein fließendes Wasser, auf Nachfrage dann einen Eimer, keine Steckdose, aber immerhin Stuck an der Decke.
Donnerstag, 15. Januar 2026
15.1.2026 5. Tag: bis Nouakchott
Der Tag beginnt wie so oft wunderschön.
Dann der Blick auf's Smartphone: Man bietet Treppenlift, Beerdigungsversicherung, Hörtest... Ob das wohl aufhört, wenn ich mal mit einem Link zum Blog antworte?
Nach 12 km Piste endet der Nationalpark. Der Wachposten ruft uns ein Taxi für die 35 km zur Hauptstraße. Auch dort kein Bus nach Nouakchott, also 7er Taxi für die 150 km. Zum Glück haben die anderen weniger Gepäck.
Mittwoch, 14. Januar 2026
14.1.2026 4. Tag: Wieder in Mauretanien
Die Strecke durch den Diawling Nationalpark ist so schön und die Piste so schlecht, dass wir noch mal einen Rad Tag einschieben, um die Räder zu schonen.
An der Grenze ist es ruhig und alles geht problemlos. Inzwischen sind wir Profis.
Da wir jetzt 'gegen den Strom' unterwegs sind, treffen wir endlich mal wieder auf Tourenradler, zwei aus der Schweiz und einer aus Belgien, lauter 'alte Bekannte', die wir schon in Marokko getroffen haben.
Direkt ab der Grenze sind auch die mauretanischen Bekannten wieder allgegenwärtig: Sand, Wind und Dromedare.
Dummerweise macht die Schaltung Probleme, der Drehgriff lässt sich fast nicht mehr drehen. Außerdem hat das Vorderrad überhaupt kein Profil mehr. Es wird wohl Zeit, dass wir nach Hause kommen.
Dienstag, 13. Januar 2026
13.1.2026 3.Tag: Saint Louis
Ausschlafen, Frühstück, Duschen... scheinbar haben wir Urlaub. Dann die Mail von der Visumagentur mit der Bitte um Anruf. Das müssen wir delegieren, geht nicht mit unserer Sim Card. Wie praktisch, dass wir Kinder haben! Man stellt eine zügige Bearbeitung in Aussicht - das lässt hoffen, dass wir nicht 10 Tage ausharren müssen.
Keine zwei Stunden später haben wir die e-Visa, gültig ab morgen!! Tolle Agentur - vielen Dank!
'Der Café Touba ist ein mit Guinea-Pfeffer gewürzter Kaffee, der im westlichen Afrika getrunken wird. Der Name leitet sich von der senegalesischen Stadt Touba ab, wo er ursprünglich ein Getränk der Mouriden, einer der wichtigsten Muslimbruderschaften im Senegal, war. Das Getränk wird zubereitet, indem man Kaffee mit viel Zucker süßt und mit dem Guinea-Pfeffer aufkocht, was ihm Schärfe verleiht.' (Wikipedia)
Die Kathedrale ist immer noch geschlossen.
12.1.2026 2. Tag: per Bus nach Saint Louis
Nach der Flucht vor den Actionfilmen im Ruheraum und einer Nacht auf Deck habe ich die Ankunft in Dakar fast verpennt. Helmut hat mich überall gesucht. Die Fähre war um 6 statt wie erwartet um 9 Uhr angekommen und daher schon fast leer, während ich auf Deck im Schlafsack noch gelesen habe.
Am Busbahnhof 12 km außerhalb der Stadt stand sofort ein Bus nach Saint Louis bereit. Unsere Räder waren schon fast auf dem Dach, während wir noch über Busse und Preise verhandelten.
Alter Bus, 10-17 Uhr, unendlich viele Haltestellen mit fliegenden Händlern, viel Sonne, offene Türen... man kann sich Busfahren angenehmer vorstellen, aber wir sind heil angekommen.
11.1.2026 Rückreise 1.Tag: Mit der Fähre nach Dakar
Nach 3430 km von Marrakesch gen Süden betreten wir die Fähre nach Dakar und starten den Heimweg. Böse Überraschung: nur eine Tasche pro Person ist erlaubt. Zu wenig für Schlafsack, Isomatte, Essen, Wasser, wärmere Kleidung... Der Fehler: wir hatten europäische Erfahrungen mit Fähren im Kopf. Also kurzes Chaos, wenig Platz für viele Menschen, aber schöne Fahrt über Fluss und Meer.
Kurzer Stopp an der Insel Karabane im Casamance Delta.hier zeigen sich eine Reihe Delfine, aber alle sind schneller als meine Kamera.
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