2016-2017: Kuba-Mexiko-Belize-Guatemala-El Salvador-Honduras-Nicaragua-Costa Rica-Panama 2017-2018: Südamerika: Ecuador-Peru-Bolivien-Argentinien-Paraguay-Uruguay-Brasilien 2019: Osteuropa: Rumänien-Moldawien-Ukraine-Polen 2020: Ostafrika: Kenia-Tansania-Malawi-Sambia 2022: USA-Kanada 2023: Sizilien-Rom; Drauradweg-Wien. 2023 Asien: Vietnam-Laos-Kambodscha-Thailand-Malaysia-Singapur 2024-2025: Australien-Neuseeland
Samstag, 31. Januar 2026
26.1.2026 Tag 15-16: Per Flixbus nach Tübingen
In Genua spüren wir den Winter, trotz aller Shirts, Jacken und Hosen übereinander. Jetzt heißt es noch ein letztes Mal warten, diesmal auf den Flixbus, der im Winter hier nur jeden zweiten Tag Räder mitnimmt. Kein Problem in einer sehenswerten Stadt und einem schönen Hostel, aber dummerweise mit Schnupfen und Fieber. So wird es ein verschlafener heilsamer Sonntag. Am Abend vor dem Bus mal eine tolle Überraschung: Der nach Stuttgart gebuchte Bus hält in Tübingen! Dort am Morgen nur noch einen Kilometer mit abgefahrenen Reifen auf verschneiten Straßen und wir sind nach 16 Tagen Rückfahrt am Ziel.
Samstag, 24. Januar 2026
22.1.2026 Tag 12-14: Fähre nach Genua
Es ist kalt und sehr windig am Meer. Wie wird das erst in Deutschland sein?
Erstaunlich angenehme Fahrt: das Meer ist ruhig, die Fähre hat einen großen Ruheraum mit vielen Schlafplätzen auf Boden und Sitzen. Geschätzt sind 90 % Afrikaner und 97 % Männer im Raum. Europäer scheinen Kabinen vorzuziehen. Wie wir mit Isomatte, Schlafsack und Tauchsieder sind alle gut ausgestattet mit Decken, Proviant, Wasserkochern, Teekannen, Kochplatten, Sandwich Makern..... Es ist nachts erstaunlich ruhig, die Fernseher bleiben Tag und Nacht aus.
Am Nachmittag auf Höhe der Balearen können wir noch in der Sonne sitzen, ab Südfrankreich ist's kalt.
Mittwoch, 21. Januar 2026
21.1.2026 11.Tag: Per Rad zum Fährhafen
Nach einem fürstlichen Frühstück können wir für die letzten 50 km endlich noch mal die Räder nehmen. Die hügelige Küstenstraße führt nach Tanger Med, dem Fähr- und Container Hafen.
Derart kunstvoll werden wir in unserer letzten afrikanischen Unterkunft empfangen.
Dienstag, 20. Januar 2026
20.1.2026 10.Tag: Tanger - endlich am Mittelmeer
Gut, dass die Fahrt nach Tanger die letzte Busfahrt in Afrika war: es ist kalt hier im Norden und die Heizung ist kaputt, es zieht und regnet, auch im Bus, da die Dachfenster undicht sind. Es muss überhaupt viel geregnet haben, da immer wieder Land überschwemmt ist. Die lange Zeit der Taxi - und Busfahrten ist geschafft, zur Fähre geht's per Rad..
Wenn man von Süden kommt, wirkt Tanger sehr europäisch. Eine kleine Radtour zeigt uns phönizische Grabstätten, den Blick nach Spanien, die Kasbah, eine große Fußgängerzone mit vielen Touristen, eine lange belebte Promenade am Mittelmeerstrand, schöne Parks und führt zum Malabata Guest House, der schönsten Unterkunft von allen.
Montag, 19. Januar 2026
19.1.2026 9.Tag: bis Casablanca
Nach 18 h guter Busfahrt sind wir um 10.15 in Agadir. 1,5 Std später sitzen wir im Bus nach Casablanca., bis 19.00.
Busfahren ist ganz anders, irgendwie wie Fernsehen. Die Landschaft läuft vorbei, wir sehen das gleiche Gebirge, die gleiche Wüste, aber wir erleben sie nicht. Freiheit, Spontaneität, Spannung, Abenteuer, Erfahrung, Begegnung... all das, was Radtouren ausmacht, fehlt im Bus und Auto. Die Fahrt ist so ermüdend, man hat keinen Bezug zum Gesehenen. Dass der Unterschied so krass ist, überrascht uns.
18.1.2026 8.Tag: Von Dakhla Richtung Agadir
Lange schlafen, Gottesdienst in der kath. Eglise Our Lady of Mount Carmel, Picknick im Park, Vogelmarkt, Strandspaziergang am Atlantik - der Tag fühlt sich ganz fremd an, wie Urlaub.
Samstag, 17. Januar 2026
17.1.2026 7.Tag: Von Mauretanien bis Dakhla
Wir sind tatsächlich die ersten, die um 8.00 den Ausreisestempel bekommen. Nach ca vier Passkontrollen und einem Stempel von marokkanischen Beamten haben wir die 6. Innerafrikanische Grenze hinter uns. Der Supratours Bus fährt erst 16.30-21.45 nach Dakhla, Nachts ankommen wollen wir nicht, daher fährt uns ein Auto die nächsten 380 km. Nur zwei Sitze, aber genug Platz für Räder, Taschen und eine Frau.
In Marokko ist das Französisch wieder verständlich und es gibt geordnete Strukturen. So können wir Tickets kaufen für morgen,16.00 nach Agadir. Dann gibt's ein Zimmer mit Dusche und Toilette und sauber - welche Wohltaten!
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