2016-2017: Kuba-Mexiko-Belize-Guatemala-El Salvador-Honduras-Nicaragua-Costa Rica-Panama 2017-2018: Südamerika: Ecuador-Peru-Bolivien-Argentinien-Paraguay-Uruguay-Brasilien 2019: Osteuropa: Rumänien-Moldawien-Ukraine-Polen 2020: Ostafrika: Kenia-Tansania-Malawi-Sambia 2022: USA-Kanada 2023: Sizilien-Rom; Drauradweg-Wien. 2023 Asien: Vietnam-Laos-Kambodscha-Thailand-Malaysia-Singapur 2024-2025: Australien-Neuseeland
Dienstag, 14. Juni 2022
12.6.2022
Vor der gewaltigen Schönheit der Natur werden zwei Tourenradler winzig klein und staunen voller Ehrfurcht
Sonntag, 12. Juni 2022
12.2.2022
Kanada ist anders. Kaum hatten wir uns an Meilen gewöhnt, gibt's wieder Kilometer. Alle bekannten Supermärkte gibt's nicht, wir werden neue finden. Und Zelten erweist sich als problematisch. Gestern kostete ein Zeltplatz 66 Canadische Dollar, also 54 €, egal ob für ein kleines Zelt mit zwei oder für vier Zelte mit x Personen. Ungünstig! Ein Zimmer war mit 77 CAN, 63 €, kaum teurer. Wild Campen scheint großzügig erlaubt, aber genaue Auskunft kann keiner geben. War auch heute nicht die Frage, da viele Wiesen unter Wasser standen. Wir werden lernen, was geht.
11.6.2022
Good Bye USA, it was nice to meet you! Nach vier Wochen und 2000 km haben wir sehr viel Schönes gesehen und erlebt. Ursprünglich wollten wir nur nach Kanada. Gegen USA hatte ich viele Vorurteile, da wollte ich nie hin. Aber die vielen Begegnungen und Erlebnisse haben mich bekehrt. Reich beschenkt verlasse ich dieses Land voller Dankbarkeit.
11.6.2022
Ein letztes Mal USA: Buffalo am Ende des Sees ist zwar groß, aber ruhig, gemütlich, übersichtlich..., lauter Adjektive, die einem bei deutschen Großstädten am Samstag Mittag nicht sofort einfallen.
In der St. Paul's Cathedral wird geprobt - Tenor, Cello und Orgel. Ich denke spontan an Bach und höre dann auch den deutschen Text. Der ist sehr schwierig für den Sänger und er freut sich riesig, als ich ihm versichere, dass ich alles verstanden habe.
Der Grenzübergang auf der Peace Bridge ist perfekt für uns: jede Menge Hinweisschilder für Cyclists, eigene Spur auf der Brücke, sehr freundliche Grenzkontrolle und dann ein toller Radweg am Niagara River - besser geht's nicht. Jetzt freuen wir uns auf Kanada.
Freitag, 10. Juni 2022
10.6.2022
Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr! Jetzt fahren wir seit 3,5 Tagen am Erie-See entlang und es geht noch weiter. Da hat man den Bodensee schon zweimal umrundet. Man sieht hier und da ein Schiff, sonst nur Wasser bis zum Horizont - richtiges Meer-Feeling. Das Ufer ist abwechslungsreich, schön und nirgendwo überlaufen. Heute waren wir offensichtlich auf Weltreise: Es ging über Barcelona und Dunkirk nach Angola, 20 km vor Hamburg.
Der Sturm war so heftig, dass das Zelt beim Aufbau ordentlich in die Knie ging. Das erforderte außergewöhnliche Sicherungsmaßnahmen
9.6.2022
Wovon werden Amerikaner satt? Es gab 3,5 Wochen lang praktisch keine Felder, und Gärten schon gar nicht. Keine Überraschung in Nationalparks und Großstädten, aber wir sind inzwischen auch einige hundert Kilometer über Land gefahren. Ein paar Farmen gab's in der Heimat der Amish People bei Lancaster, sonst nichts. Erst heute tauchten ein paar Maisfelder auf, dann immer wieder Weingärten, hier und da Obstbäume (Äpfel, Pfirsiche, Kirschen) und ein Erdbeerfeld. Das war's mit Landwirtschaft. Aber die Eingangsfrage bleibt.
Ein undicht es Zelt ist ein wirkliches Ärgernis. Zufällig fanden wir ein Imprägnierspray, und die Behandlung hat geholfen!!
Mittwoch, 8. Juni 2022
8.6.2022
Satt werden ist nicht immer einfach. Wir brauchen einfach viel Futter, können aber nicht auf Vorrat einkaufen. Immer an Bord haben wir Brot. Es gibt nur Sandwich-Toast, davon wenn irgend möglich Vollkorn, aber das gibt's nicht überall. Dazu Margarine, Pulver-Kaffee, Marmelade, Käse und Erdnüsse. Käse gibt's überall als Scheibletten, aber oft auch Cheddar, gerne sharp. Wenn wir viel Glück haben, finden wir etwas Frisches wie Orangen, Äpfel, Tomaten, Gurke, Paprika. Und manchmal peppt Helmut seinen Speiseplan mit Fischdosen oder Wurst auf. Letztens im Nationalpark gab's kein Brot, aber dafür Salzstangen. Und zur Reserve sind noch ein paar Corny-Riegel in der Tasche.
Wir haben einen kleinen Gaskocher dabei, für Kaffee oder Tee, aber meistens ist's so warm, dass wir den Kaffee kalt trinken.
Glückstage sind, wenn ein Aldi am Weg liegt. Da gibt's Vollkorntoast und Frisches. Einer, der mit uns einen Hiker Biker teilte, hat uns erzählt, dass sie genau deshalb nur bei "Äldi" einkaufen, und auch wegen der Preise.
Irgendwo haben wir am Campingplatz gefragt, wo wir Lebensmittel kaufen können. Sofort wurde uns eine Tüte mit Brot, dieser Buttervariante und jeder Menge Scheibletten gepackt und für ein paar Dollar überlassen.
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