Sonntag, 27. November 2016

Samstag, 26.11.
Wir sind ohne Zwischenziele weiter nach Süden zur Grenze nach Belize gefahren. Den Ausreisestempel gab es nur gegen eine Gebühr von 25 US-$ pro Person. Dem folgten ca 3 km zwischen hohen Betonmauern und Stacheldraht und dann die Einreise nach Belize: wie in jedem Land ein langes Formular ausfüllen. Hier mussten wir erstmals auch einige Angaben zu den Rädern machen. Sogar einen Fahrrad-Eintrag in die Reisepässe gab es. Sollten wir die Räder nicht mit ausreisen lassen, müssen wir sie versteuern. Nach ca 15 km erreichten wir die erste Stadt in Belize, Corozal, und dort ein Hostel direkt an der Meeresbucht.
Seit 2 Tagen ist das Klima anders: der Wind ist schwächer und es ist sehr sehr schwül. Morgens ist die Temperatur noch angenehm, aber mittags klettert sie auf bis zu 37 Grad im Schatten, und wenn der fehlt, brennt die Sonne extrem. Merkwürdig, bei dieser Hitze einen Weihnachtsmarkt zu besuchen mit Nikolaus und kitschigem Weihnachtsbaum. Abends im Gottesdienst werden die Adventskränze gesegnet, alle mit 3 lila und einer rosa Kerze. 
so empfängt Belize die Touristen
Advent in Corozal
und 1.Advent bei uns

Samstag, 26. November 2016

Freitag, 25.11.
Ein völlig anderer Tag: Es ging auf der guten Bundesstraße mit breitem Seitenstreifen zügig nach Süden. Nur wenige Dörfer, wenig Verkehr, dafür viele große Grillen, wieder leuchtende Schmetterlinge und Blumen und auch mal ein Kolibri am Wegesrand. Unterwegs gab's ein Ananasdorf: ca 50 Stände, alle paar Meter, gut gefüllt mit jeweils ca 300 Ananas in verschiedenen Größen. Es fiel uns nicht schwer, eine der großen komplett zu essen – köstlich!
Mittags, nach 86 km, tauchte Buena Vista mit einer Badestelle auf an der Laguna Bacalar, einem riesigen flachen Badesee, vielleicht 50 km lang, nicht tiefer als Stehhöhe, sehr erfrischend, und der Bade- und Campingplatz gefielen uns so gut, dass wir eine Palmenhütte gemietet haben (für 5 €), nur Hütte, nichts drin, passt uns aber gut, wir haben ja alles. Wir sind die einzigen Gäste hier. Ansonsten gibt es nichts im Dorf außer einem MiniMarkt – also leider auch kein Internet.
Gottvertrauen: Maria bewacht die Tür, aber das scheint nicht zu reichen
im Krämerladen gibt's einfach alles, auch Küken und Welpen
Taco-Produktion