Bis 1975 war Spanien die Kolonialmacht. Hier leben nur wenige Menschen, Marokkaner, Sahraouis und Berber, in nur sechs Orten auf 870 km bis Mauretanien.
Politisch ist die Lage stabil unklar. Während Spanien sich zurückzog, wurden riesige Phosphatvorkommen entdeckt, an denen Marokko und Mauretanien interessiert waren. Marokko schuf Fakten: beim "Grünen Marsch" zogen 350000 unbewaffnete Marokkaner mit Koran und Flagge in das Gebiet ein. Bis heute kommt es im Osten zu Kämpfen der Polisario, einer Untergrundbewegung, die von Algerien unterstützt die Unabhängigkeit der Demokratischen Arabischen Republik Sahara beansprucht. De facto regiert, besiedelt, subventioniert und kontrolliert Marokko den Westen der Provinz. Die Lage im Osten ist umstritten, aber durch UN-Einsatz weitgehend friedlich.
Der Verkehr ist gering, die Straße gut. Einzig Sandverwehungen scheinen eine dauernde Bedrohung zu sein.
Tatsächlich eine Kirche, vermutlich aus der Zeit der Spanier, aber leider nur am Samstag Abend geöffnet.
Sieht harmlos aus, der Brunnen neben der Kirche, aber das Fotografieren löste Protest aus. Offensichtlich war daneben ein staatliches Gebäude - Fotos verboten!
El Marsa
Lieber Helmut und Liesel. Wir folgen euer Abenteuer mit mit Neid und Staunen. Es wuerde uns freuen wenn die Orte die ihr auf dem Weg antrift mit Namen schreibt, dann macht die Volgung noch viel mehr Spas. Erwin.
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