2016-2017: Kuba-Mexiko-Belize-Guatemala-El Salvador-Honduras-Nicaragua-Costa Rica-Panama 2017-2018: Südamerika: Ecuador-Peru-Bolivien-Argentinien-Paraguay-Uruguay-Brasilien 2019: Osteuropa: Rumänien-Moldawien-Ukraine-Polen 2020: Ostafrika: Kenia-Tansania-Malawi-Sambia 2022: USA-Kanada 2023: Sizilien-Rom; Drauradweg-Wien. 2023 Asien: Vietnam-Laos-Kambodscha-Thailand-Malaysia-Singapur 2024-2025: Australien-Neuseeland
Mittwoch, 31. Dezember 2025
31.12.2025 Landwirtschaft in der Savanne
Immer wieder wird die typische Savannen- Landschaft, viele einzelne Bäume und gelbliches Grasland, durchbrochen von leuchtend grünen Flächen. Sie zeigen, dass auf den sandigen Böden Landwirtschaft möglich ist, aber nur mit Bewässerung. Senegal scheint sowohl Wasser als auch Leitungen zu haben - welch ein Unterschied zum Wüstenland Mauretanien.
Dienstag, 30. Dezember 2025
30.12.2025 Lompoul Nature Project
Lompoul Nature ist sicher etwas ganz Besonderes in Senegal. Hier verbindet man agroökologische Landwirtschaft mit verantwortungsbewusstem und nachhaltigem Tourismus. Heute sind wir die einzigen Gäste und die ersten mit dem Rad sowieso. Schade, die Anlage ist wirklich sehr schön und die Menschen sehr freundlich. Sie sind zu Recht stolz auf das, was sie hier geschaffen haben.
Nobles Freiluftbad ohne Decke, mit Muschelfußboden
Unterwegs am bisher heißesten sonnigenTag (31 Grad) haben wir im kleinen Dorf Thieppe endlich Wasser und Brot gefunden. Zum Glück haben Kinder geholfen, mein Rad durch den Sandweg zur Straße zu schieben. Zur Belohnung gab's Spekulatius.
Reifenpanne Nr. 6 am Morgen und Nr. 7 unterwegs
Montag, 29. Dezember 2025
29.12.2025 Saint Louis, Senegal
Reiseführer erzählen: Die Inselstadt Saint-Louis im Delta des Senegal Flusses gelegen und oft als das "Venedig Afrikas" bezeichnet, ist berühmt für ihre gut erhaltene Architektur aus der Kolonialzeit, ihre charakteristischen farbigen Häuser und die 515 m lange eindrucksvolle Eisenbrücke, die von Gustave Eiffel entworfen wurde. Die Pont Faidherbe, eine Schwingbrücke, verbindet die Insel mit dem Festland und ist das Wahrzeichen der Stadt.
Saint Louis stellt aufgrund seiner Geografie, Geschichte und Bevölkerung eine Verbindung zwischen vielen Polen dar: Wasser und Wüste, Senegal und Mauretanien, Tradition und Gegenwart, Europa und Afrika, Islam und Christentum.
Gegründet wurde Saint-Louis 1659 auf der unbewohnten Insel Ndar als erste französische Siedlung Afrikas. 1895 würde sie zur Hauptstadt der französisch-westafrikanischen Kolonien, was sie bis 1902 blieb, als Dakar diese Rolle übernahm.
Sonntag, 28. Dezember 2025
28.12.2025 Im Diawling Nationalpark
40 km Piste durch den Diawling Nationalpark, dann verlassen wir Mauretanien mit den vielleicht schönsten Eindrücken, die das Land zu bieten hat.
Zeltplatz für sieben Tourenradler: zwei Franzosen, eine Argentinier in, zwei junge und zwei alte Deutsche
27.12.2025 Unterwegs in Süd-Mauretanien
Ganz im Süden, jenseits der Sahara, sieht Mauretanien anders aus. Es wird grüner, es gibt Bäume und damit auch Schatten, es gibt Häuser statt Hütten, es gibt Zäune, also scheinbar Landbesitzer, es gibt Rinder...
26.12.2025 Müll, Müll, überall Müll
Wie sähe es in Deutschland wohl aus, wenn es keine Müllabfuhr gäbe? Mauretanien hat nur 5 Millionen Einwohner, ist aber dreimal so groß wie Deutschland und die Menschen sind arm - Platz 163 von ca 195 im Pro Kopf Einkommen. Sie kaufen also sicher nur das Nötigste, aber auch das ist meist in Plastik verpackt. Der Wind verteilt oder sammelt, nichts verrottet... Ganz selten steht eine alte Tonne bei Geschäften, wo wir die Wasserflaschen... reinwerfen. Vielleicht wird manches verbrannt?
In Nouakchott gibt's offensichtlich Müllabfuhr per Auto oder Pferdewagen. So wird das Problem konzentriert, ein wenig verdrängt, aber kaum gelöst.
Freitag, 26. Dezember 2025
25.12.2025 Nouakchott, die junge Hauptstadt in der Wüste
Nouakchott hat genau eine Sehenswürdigkeit, die von Saudi Arabien gebaute Große Moschee, ein beeindruckend schönes Gebäude. Unser Versuch, ihr auch nur nahe zu kommen, scheitert nach 10 Metern auf dem riesigen Gelände. Mehrere Männer sind sofort zur Stelle, um uns auf die Straße zurück zu schicken. An meiner Kleidung kann's nicht liegen. ausnahmsweise keine Radhose, sondern Leggings mit knielangem Rock. Ich sehe nur Männer weit und breit, aber dass ich eine Frau bin, wird wohl auch nicht der Grund sein. Wir sehen halt aus wie Nicht - Muslime, und denen ist hier wie schon in Marokko jeder Zutritt zur Moschee verboten. Aus ihrer Sicht nachvollziehbar: Christen beten drei Götter an, essen unreines Fleisch und trinken Wein - noch mehr kann man nicht entwürdigen, was Muslimen heilig ist.
Wir haben eine lange Einkaufsliste für die Hauptstadt. Das meiste ist schnell gefunden, da eigentlich an jedem sandigen Straßenrand irgendwas verkauft wird. Ein Problem sind Fahrradschläuche mit französischem Ventil, da andere nicht durch das Loch in der Felge passen. Eine Feile, die das Loch vergrößern könnte, ist nicht zu finden. Passende Schläuche gibt's in drei "Läden" nicht. Nach einigen Telefonaten setzt sich einer auf's Rad und nach ca einer halben Stunde kommt er mit den passenden Schläuchen zurück.
Vor 70 Jahren lebten hier 500 Menschen, heute 1,5 Millionen.
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