Nach der Flucht vor den Actionfilmen im Ruheraum und einer Nacht auf Deck habe ich die Ankunft in Dakar fast verpennt. Helmut hat mich überall gesucht. Die Fähre war um 6 statt wie erwartet um 9 Uhr angekommen und daher schon fast leer, während ich auf Deck im Schlafsack noch gelesen habe.
Am Busbahnhof 12 km außerhalb der Stadt stand sofort ein Bus nach Saint Louis bereit. Unsere Räder waren schon fast auf dem Dach, während wir noch über Busse und Preise verhandelten.
Alter Bus, 10-17 Uhr, unendlich viele Haltestellen mit fliegenden Händlern, viel Sonne, offene Türen... man kann sich Busfahren angenehmer vorstellen, aber wir sind heil angekommen.
Am Abend bereitet dann der Visumantrag für Mauretanien Probleme: erst ab 22.1. möglich und nur mit Agentur erfolgreich. Jetzt also warten, 28 km vor der Grenze. Zum Glück haben wir ein tolles Zimmer: riesig, Wifi und Ende der Tropenhitze.
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