Die junge Dame verkauft vor unserem Fenster gefüllte Baguettes und hat viel zu tun.
Nach weiteren 4 km der nächste Stopp. Alle kaufen Wasser und Kekse, + 20 min, dann geht's aber zügig mit wenigen Stopps fast bis zur Grenze. Die 9 km radeln wir gegen heftigen NO Wind mit viel Sand. Dann folgen zwei Stunden mit dem bekannten Gedrängel, dauernd werden Menschen oder Pässe vor gelassen, vermutlich die mit Geldscheinen im Pass. Als wir endlich reingerufen werden, erklärt der Beamte, dass die marokkanische Seite jetzt schließt und wir zu unserer Sicherheit hier übernachten sollen. Den Stempel verheißt er für morgen 8 Uhr. Wir haben die Wahl zwischen Zelten auf sandiger stürmischer Müllhalde, einem miesen "Zimmer" für 26€ oder unsere Matten und Schlafsäcke im Haus auf dem Boden, 10€. Variante 3 scheint die sauberste zu sein.
Es gibt kein Licht, später dann genau eine Glühbirne, kein fließendes Wasser, auf Nachfrage dann einen Eimer, keine Steckdose, aber immerhin Stuck an der Decke.
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